Unser Bergtee-Feld, Oktober 2026

aromaneo × Aroma Mediterraneo

Der Blog

Einblicke vom Feld in Griechenland bis zu unserem Küchentisch in Deutschland – Ernten, Reisen und Momente. Gemeinsam erzählt von uns und Aroma Mediterraneo, dem Familienbetrieb unseres Onkels, auf dessen Feldern unsere Kräuter wachsen.

Feld Oktober 2026

Zu Besuch bei unserem Bergtee

Endlich waren wir wieder auf unseren Bergtee-Feldern. Im November 2025 wurde hier zum ersten Mal Bergtee gesetzt – und wir waren gespannt, was aus den kleinen Setzlingen geworden ist.

Die Antwort: richtige kleine Polster. Silbrig, flauschig und so weich, dass man sie am liebsten streicheln würde – Reihe für Reihe sitzen sie auf dem Acker wie kleine Filzkissen. Der feine Filz auf den Blättern hat einen Grund: Er schützt die Pflanze vor praller Sonne und Trockenheit. Seinen Namen hat der Bergtee, weil er wild in den griechischen Bergen wächst. Berge braucht er aber nicht: Auch im sanft hügeligen Land, wo unser neues Bergtee-Feld liegt, fühlt er sich wohl.

Und wie geht es ihnen? Wir finden: richtig gut. Die Polster sind dicht und gleichmäßig gewachsen, die Blätter kräftig silbergrün, braune Stellen sieht man kaum, und die Reihen sind gut gefüllt. Trockener Boden und viel Sonne sind genau das, was Bergtee mag.

Wie lange braucht so eine Pflanze? Im ersten Jahr bildet Bergtee nur seine Blattrosetten und sammelt Kraft. Ab dem zweiten Jahr schiebt er die Blütenstängel – und genau die werden zur Blüte im Frühsommer für den Tee geerntet. So richtig ertragreich wird ein Feld ab dem dritten Jahr. Bergtee ist also nichts für Ungeduldige – umso mehr freuen wir uns auf den nächsten Sommer.

Zum Beitrag: Bergtee eingepflanzt →

Messe Februar 2026

Unser zweiter Besuch auf der BIOFACH

Das aromaneo-Team vor dem Eingang der BIOFACH in Nürnberg

Im Februar 2026 waren wir zum zweiten Mal auf der BIOFACH in Nürnberg, der großen Messe für Bio-Lebensmittel. Schon nach den ersten Gängen war klar: Das ist ein besonderer Tag. So viele tolle Hersteller und Produkte an einem Ort – da wussten wir gar nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten.

Wir haben mit Herstellern aus Italien, Spanien und Frankreich gesprochen, uns ausgetauscht und viel dazugelernt. Und natürlich haben wir uns auch durch die Probierstände gekostet – die Snacks waren richtig gut. Auf dem Heimweg hatten wir vor allem einen Gedanken: Hier möchten wir eines Tages mit einem eigenen Stand stehen.

Mit auf dem Bild sind unsere Cousinen und unser Onkel aus Griechenland. Unser Onkel führt Aroma Mediterraneo, den Familienbetrieb, der auf mehr als zehn Hektar Kräuter anbaut – darunter auch unsere aromaneo-Produkte, die später bei dir in der Küche landen.

Ernte Januar 2026

Winterschnitt beim Rosmarin

Im Januar war es so weit: Unser Rosmarin war bereit für den Schnitt – das Foto hat uns unser Onkel vom Feld geschickt. Die Reihen standen dicht und grün, voller frischer Triebe.

Rosmarin ist immergrün und wächst im milden griechischen Winter weiter – deshalb kann er schon im Januar geschnitten werden. Geschnitten wird nur das junge Grün, nicht das alte Holz. So treibt der Strauch im Frühjahr wieder kräftig aus.

Die Zweige wandern direkt in die großen weißen Erntesäcke zwischen den Reihen und gehen dann zum Trocknen. Aus diesem Rosmarin wird unser Bio-Rosmarin – vom Feld unserer Familie bis in deine Küche.

Feld November 2025

Der erste Bergtee kommt in die Erde

Frisch gepflügtes Feld mit gespannten Schnüren beim Setzen der ersten Bergtee-Pflanzen

Ein frisch gepflügtes Feld, gespannte Schnüre, Kisten voller Setzlinge: Im November 2025 wurde auf unserem Feld zum ersten Mal Bergtee gesetzt – Pflanze für Pflanze, von Hand und schön in Reih und Glied.

Bergtee, auf Griechisch „Tsai tou vounou“, wächst in Griechenland wild in den Bergen – daher sein Name. Angebaut gedeiht er aber auch im sanft hügeligen Land, so wie auf unserem neuen Feld. Auf dem eigenen Feld wissen wir genau, wo er herkommt und wie er wächst. Geduld gehört dazu: Im ersten Jahr bildet die Pflanze nur Blätter, die erste Ernte gibt es ab dem zweiten Jahr.

Wie es den Pflänzchen heute geht, liest du weiter oben in „Zu Besuch bei unserem Bergtee“.

Ernte Februar 2024

Ein Tag auf unserem Salbeifeld

Im Februar 2024 sind wir, Lukas und Niklas, zusammen mit unserem Freund Douglas ins Dorf unserer Familie in Nordgriechenland gefahren. Wir wollten nicht nur erzählen, woher unsere Kräuter kommen, sondern selbst mit anpacken – von der Pflege der Felder bis zum Schnitt.

Ende Februar ist auf den Feldern Zeit für den Winterschnitt. Bevor der Salbei im Frühjahr neu austreibt, werden die Pflanzen kräftig zurückgeschnitten, damit sie Kraft für die neue Saison sammeln. Dabei fallen die kleinen, silbrigen Winterblätter an. Den frisch geschnittenen Salbei haben wir gemeinsam auf den Wagen geladen und zur Weiterverarbeitung gebracht. Im Frühjahr treiben die Pflanzen dann wieder kräftig aus – bereit für die große Ernte vor der Blüte.

Für mich war dieser Tag etwas Besonderes. Dieser Ort, diese Felder und diese Landschaft bedeuten mir sehr viel. Wenn ich dort bin, merke ich jedes Mal, warum wir aromaneo machen. – Lukas

Ein paar Schnappschüsse von diesem Tag: blauer Himmel über dem Dorf, Salbei, so weit man schaut, und zum Schluss eine kleine Pause mit dem Hofhund unserer Nachbarn, „Kanela“ – auf Deutsch „Zimt“ ;)